Die vom Ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannovers in Zusammenarbeit mit der Ernst Barlach Gesellschaft veranstaltete Kunstausstellung „Lost Paradise Lost“ ging der Frage nach, ob Künstler auch heute noch glaubhafte Bilder schaffen, in denen die Sehnsucht nach dem Göttlichen erkennbar wird. In 14 Kirchen Hannovers waren dazu Exponate renomierter internationaler Künstler zu sehen. Wie zu erwarten war, gab es geteilte Sichtweisen und Reaktionen.

Kunstaustellung Lost Paradise Lost, EXPO 2000 Hannover
Während Kunstaktionen im öffentlichen Raum – wie auch das Beispiel Nanas in Hannover zeigt – nicht immer spannungsfrei ablaufen, sind Kunstaktionen im sakralen Raum noch ein wenig schwieriger zu handbaben. Insbesondere Zeitgemäße Kunst läßt sich eigentlich nur vermitteln, wenn dabei ein Dialog zwischen Künstlern und Kirchenvertretern zustande kommt. Im Fall von Lost Paradise Lost gab es da wohl einige vermeidbare Mißverständnisse.

Noch ein wenig futuristischer war das, auf drei Kirchen Hannovers verteilte, Projekt „Lichtkirchen“ angelegt.
Von: Ulrich Seiler am 15. Mai 2009
um 17:44